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Wirtschaft

18.000 Teilnehmende aus 80 Ländern treffen sich in Dubai zur E-Commerce-Konferenz

Die größte E-Commerce-Veranstaltung der MENA-Region, WORLDEF DUBAI 2026, hat ihre Tore geöffnet. Mehr als 18.000 Teilnehmende aus über 80 Ländern kommen in Dubai zusammen, um globale Chancen in den Bereichen digitaler Handel, Künstliche Intelligenz und grenzüberschreitende Geschäftsmodelle zu erörtern. Partner der Veranstaltung ist Dubai CommerCity.

Harun Yazıcı

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Die Konferenz gilt als bedeutendstes Branchentreffen im Nahen Osten und Nordafrika. Organisiert in Zusammenarbeit mit Dubai CommerCity – der ersten und führenden Freihandelszone der Region mit Fokus auf digitalen Handel – bringt das Event Unternehmen und Initiativen aus verschiedenen Bereichen zusammen: von E-Commerce-Marktplätzen über Logistikunternehmen bis hin zu KI-Start-ups und Online-Händlern. Die diesjährige Ausgabe findet zum zweiten Mal statt und wird auf dem Campus von Dubai CommerCity unter der Schirmherrschaft von Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender der Dubai Integrated Economic Zones Authority (DIEZ), ausgerichtet.

WORLDEF DUBAI 2026 wird gemeinsam von Dubai CommerCity – einem Joint Venture von DIEZ und Wasl Properties – sowie WORLDEF organisiert, einer internationalen Plattform zur Förderung des globalen Wachstums im grenzüberschreitenden E-Commerce und digitalen Handel. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen, strategische Partnerschaften zu stärken, den Wissensaustausch zu fördern und nachhaltiges Wachstum in der globalen digitalen Wirtschaft voranzutreiben.

Zur offiziellen Eröffnung fand eine Zeremonie auf der Hauptbühne „Future Commerce“ statt. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem der Staatsminister für Außenhandel der VAE, Dr. Thani bin Ahmed Al Zeyoudi, der Vorstandsvorsitzende von DIEZ, Dr. Mohammed Al Zarooni, die Generaldirektorin von Dubai CommerCity und der Dubai Airport Freezone (DAFZ), Amna Lootah, sowie WORLDEF-CEO Omar Nart. Auch zahlreiche Botschafter, Generalkonsuln und Vertreter staatlicher Institutionen sowie internationaler Digitalunternehmen waren anwesend.

Scheich Mansoor bin Mohammed: Strategische Initiativen zeigen Dubais Engagement

Scheich Mansoor bin Mohammed erklärte, die im Rahmen von WORLDEF DUBAI 2026 vorgestellten strategischen Initiativen spiegelten Dubais konsequentes Engagement wider, ein zukunftsfähiges, digital ausgerichtetes Wirtschaftsmodell zu entwickeln. Dies solle durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, fortschrittlichen Technologien, internationalen Partnerschaften und einem integrierten Innovationsökosystem erreicht werden.

Dr. Thani bin Ahmed Al Zeyoudi: VAE nehmen führende Rolle im E-Commerce ein

In seiner Eröffnungsrede betonte Dr. Thani bin Ahmed Al Zeyoudi, dass Dubai seine Position als globales Zentrum für Handel, Innovation und digitalen Handel weiter gestärkt habe. Die Vereinigten Arabischen Emirate entwickelten sich zunehmend zu einer datengetriebenen, global integrierten Wirtschaft und hätten sich eine führende Stellung im E-Commerce erarbeitet. E-Commerce sei eine tragende Säule des globalen Handelssystems, so Al Zeyoudi. Ziel sei der Aufbau digitaler Handelskorridore, die den reibungslosen Austausch von Waren, Dienstleistungen und Daten zwischen Ländern ermöglichen.

Dr. Mohammed Al Zarooni: WORLDEF DUBAI unterstützt Wirtschaftsagenda D33

Dr. Mohammed Al Zarooni erklärte, die Ausrichtung der Veranstaltung unterstreiche Dubais zukunftsorientierte Vision und den Anspruch, digitale Handelsstrukturen weiter auszubauen. Die Wirtschaftsagenda „D33“ bilde dabei den strategischen Rahmen, um die globale Vernetzung zu stärken, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und Dubai als eine der führenden Wirtschaftsmetropolen der Welt zu positionieren. WORLDEF DUBAI unterstütze diese Ziele direkt, indem Unternehmen beim internationalen Wachstum durch digitale Infrastruktur und moderne Handelslösungen unterstützt würden.

Zugleich zeigten die Diskussionen auf dem Forum die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, Fintech, moderner Logistik und neuen Zahlungssystemen für die Transformation globaler Handelsökosysteme.

Omar Nart: Digitale Wirtschaft kennt keine Grenzen

WORLDEF-CEO Omar Nart

WORLDEF-CEO Omar Nart bezeichnete die Veranstaltung als „Treffpunkt für Ideen, Menschen und Zukunft“. Der digitale Handel verändere die Welt grundlegend: „Er ist nicht mehr die Zukunft, sondern Gegenwart.“ Wachstum sei heute grenzüberschreitend, Erfolg erfordere Kooperation.

Nart betonte, dass WORLDEF DUBAI im Einklang mit der Wirtschaftsagenda D33 stehe, die darauf abziele, Dubais Wirtschaft zu stärken, eine führende Rolle im globalen digitalen Handel einzunehmen und Märkte, Talente sowie Innovationen miteinander zu vernetzen.

Im Rahmen des Forums werden zentrale Themen wie Regulierung, Logistik, E-Commerce, Zahlungssysteme, Künstliche Intelligenz und Vertrauen behandelt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Technologie aus über 80 Ländern seien vor Ort – ein Beleg dafür, dass die digitale Wirtschaft keine Grenzen kenne.

Erstmals wurde zudem eine „Startup Zone“ eingerichtet, in der mehr als 50 Start-ups vertreten sind. Darüber hinaus wurden Länder- und Ökosystem-Pavillons geschaffen, um Märkte und Institutionen miteinander zu vernetzen. Mit dem „WORLDEF Growth Network (WGN)“ wurde außerdem eine langfristige Plattform zur Förderung internationaler Kooperationen angekündigt.

Bereits jetzt kündigte Nart an, dass die Planungen für WORLDEF DUBAI 2027 begonnen haben.

Erstes Innovationszentrum für angewandte Künstliche Intelligenz angekündigt

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Gründung des ersten Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz in den VAE bekannt gegeben. Das Zentrum entsteht in Dubai CommerCity in Zusammenarbeit mit der IIT Madras Global Research Foundation und soll als Plattform für die Entwicklung, Umsetzung und Skalierung von KI-Lösungen dienen.

Ziel ist es, Dubai als regionalen und globalen Knotenpunkt für angewandte KI-Innovationen zu etablieren und nachhaltige Wertschöpfung zu fördern.

Bericht und neue Initiativen für digitalen Handel vorgestellt

Parallel dazu wurde ein neuer Wirtschaftsbericht von Dubai CommerCity präsentiert. Darin wird der Übergang von traditionellen Handelsmodellen hin zu integrierten, technologiegestützten digitalen Handelsökosystemen analysiert – einschließlich E-Commerce, digitaler Zahlungssysteme, intelligenter Logistik, Fintech-Innovationen und datenbasierter grenzüberschreitender Dienstleistungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau sicherer digitaler Handelskorridore, die durch moderne Infrastruktur und verlässliche Rahmenbedingungen den internationalen Handel erleichtern sollen.

Zudem wurde eine gemeinsame Initiative von Dubai CommerCity und Dubai Customs vorgestellt, die die Zusammenarbeit im digitalen Handel stärken und ein integriertes Geschäftsumfeld schaffen soll, um Handelsströme effizienter zu gestalten.

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